Ausstellung am 7. und 8. Oktober 2017 - Wochenendausstellung mit viel Erfolg

Nur ein Wochenende lang gab es am 7. und 8. Oktober 2017 die Chance, sich über die Schaffensvielfalt unserer Gruppe zu informieren.
Mit so viel Zuspruch hätten wir nicht gerechnet. Danke an dieser Stelle allen Besucherinnen und Besuchern von nah und fern, für das rege Interesse und die vielen interessanten Gespräche.
Die lange Verweildauer vieler Besucher lässt mich Rückschlüsse ziehen über unsere Ausstellung. Es gab viel zu entdecken, genauer zu betrachten, zu besprechen und zu erfragen. So manche Besucherin verriet uns, dass ein geplanter Kurzbesuch sich zu einem mehrstündigen Aufenthalt ausdehnte. Gott sei Dank stand genügend Kaffee und Kuchen bereit, um sich zwischen dem Spaziergang durch die Gassen zu stärken, Beine und Geist ein bisschen auszuruhen, spontan neue Kontakte zu knüpfen, und das bisher Gesehene zu verdauen.
Unser "besonderer Round Robin" wurde sehr gründlich inspiziert und viele verfolgten neugierig das "Wandern" der Teile. Wer Lust hat, mit einer kleinen oder größeren Gruppe auch mal nach dem von uns erdachten Prinzip zu arbeiten, findet die Regeln sowie einige der Ergebnisse hier auf unserer Homepage.
Die Bitte, die Quilts nicht zu berühren, drückten wir diesmal ohne Worte aus, sondern mit einer Vielzahl gepatchter Schilder. Die Anleitung hierfür gibt es ebenfalls auf unserer Homepage. Wer dieses Verbot umgehen wollte, konnte von unseren ausgelegten Leihhandschuhen Gebrauch machen.

Eine Ausstellung vorzubereiten ist eine Mammutaufgabe! Das wurde unseren Organisatorinnen auch diesmal wieder bewusst. Wieviel Arbeit schon im Vorfeld ansteht, kann man kaum erahnen, wenn man durch die Ausstellung spaziert.
Ausstellungsraum finden, Plakat und Wurfzettel entwerfen, drucken lassen und unter die Leute bringen zählt noch zu den kleineren Arbeiten.
Wer stellt was aus? Sind die versprochenen Werke rechtzeitig da und mit Beschriftung und Tunnel versehen? Hat jede ihren Text für die Labels abgegeben, dann müssen diese immer noch in einheitliche Form gebracht, ausgedruckt, laminiert, befestigt werden.
Über 120 Arbeiten wollen erst mal den geeigneten Platz finden. Schnell ist klar, dass das Ausprobieren und Draufloshängen am Vortag der Ausstellung nur zu Chaos führen würde.
Also Werke vermessen, fotografieren, laufende Meter kalkulieren, Stellwände organisieren.
Ein Miniaturhängeplan wird gebastelt. Was passt zusammen - Farbe, Thema, Größe,…
Und wenn sich dann wenige Tage vor der Ausstellung zeigt, dass die vorhanden Stellwände niemals reichen, ist es wiederum gut, die richtigen Leute zu kennen, die hier spontan und selbstlos mit Material und Zeit aushelfen.
Eine tatkräftige Truppe aus den eigenen Reihen und hilfreiche Kräfte aus dem Familien- und Freundeskreis sorgen am Tag des Aufbaus dafür, aus der Materialschlacht eine wohlgeordnete Ausstellung zu kreieren.
Dann, nach 2 Tagen - viel zu schnell - ist alles wieder vorbei. Der Ausstellungsraum leergeräumt, die Werke an die Besitzer verteilt, die Stangen verstaut, usw.
Jetzt erst mal durchschnaufen, zurücklehnen, die nächsten Nähprojekte planen…. und sicher sein, dass auch die nächste Ausstellung diesen Aufwand wieder wert ist.
Also dann, bis zum nächsten Mal in Augsburg!

Karin Schmidt für patch'89